K�ptn
Byebye aus Shanghai war ein Lumpenstrumpf,
den kannten sie alle im Hafen.
Der watete durch den dicksten Sumpf.
Mit jedem St�ck ging er schlafen.
Die rote Lampe vor der Bar,
die knallte er entzwei,
und alles, was ihm sympathisch war,
das hielt er tagelang frei.
Doch wollte ihm einer irgendwas,
und das gefiel ihm nicht sehr,
dann zog er ganz einfach sein Messer raus
und beendete den Verkehr.
Das kam vom Gin, der sa� ihm im Blut.
Der gab ihm auch den Rest.
Aber sonst war er von Herzen gut
und fromm und bibelfest.
K�ptn Byebye aus Shanghai
war ein Rabenaas.
Und hatte er Weiber geladen,
fast immer beim zehnten, zw�lften Glas,
da schrie er nach ihren Waden.
Da mu�te jede auf den Tisch.
Sie mu�te einfach drauf.
Und er sa� da mit einem Wisch
und rief sie namentlich auf.
Gefiel ihm an einer irgendwas,
dann pfiff er sie zu sich her
und jagte die andern zur Messe raus
und beendete den Verkehr. |
Das
kam vom Gin, der sa� ihm im Blut.
Der gab ihm auch den Rest.
Aber sonst war er von Herzen gut
und fromm und bibelfest.
K�ptn Byebye aus Shanghai
war ein Satansklo�.
Im Pazifik ist er geblieben.
Doch lie� er noch eine Flasche los,
die wurde an Land getrieben.
Ein Blatt lag drin und darauf stand:
Mein Kahn wird nicht mehr flott.
Ich liege besoffen unterm Tisch
und ringe mit meinem Gott.
Ich habe keine Weiber an Bord.
Die letzte Buddel ist leer.
Und weil mir jetzt alles zum Hals raush�ngt,
drum beende ich den Verkehr.
Das kam vom Gin, der sa� ihm im Blut.
Der gab ihm auch den Rest.
Aber sonst war er von Herzen gut
und fromm und bibelfest. |